Wer möchte auch dem Novembergrau entfliehen und eine Reise nach Kalifornien machen? Wir wären sofort dabei, doch leider ist das zeitlich momentan nicht drin. Bleibt uns also nichts anderes übrig, als in Urlaubserinnerungen zu schwelgen und sich mit einem Irish Coffee nach Art des Buena Vista Cafés in San Francisco auf der Couch einzukuscheln.

Wenn ihr in der glücklichen Lage seid, demnächst in den Flieger in Richtung Westen zu steigen, dann haben wir hier für euch 6 Must see’s für die windigste Stadt der Westküste. Wenn ihr, wie wir zu Hause bleiben müsst, empfehle ich euch, aufgrund akuter Infektionsgefahr mit dem Fernwehvirus, am besten gleich zum Rezept zu scrollen.

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

San Fran Cable Cars

San Fran Cable Cars

#1: Unterkunft
Die Hotels in San Francisco sind teuer, eine günstigere Alternative bietet die Plattform Airbnb. Neben dem Preis hat die Unterbringung bei Privatpersonen noch viele Vorteile. Es ist möglich in Vierteln unterzukommen, in denen es keine großen Hotels gibt. Dort lernt man im besten Fall nette Stadtbewohner kennen, die einem zeigen, wo der ominöse Bär die Steppschuhe anzieht. So fällt es jedenfalls viel leichter, ein wenig abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs zu sein.

Seehunde am Fisherman's Wharf

Seehunde am Fisherman's Wharf

#2: Von A nach B
Wer an San Francisco denkt, dem tauchen bestimmt auch gleich Cable Cars vor dem geistigen Auge auf. Ja, die gibt’s dort und sie schauen auch wirklich schön aus. Vom richtigen Transportmittel haben sie sich jedoch zur bloßen Touristenattraktion verwandelt. Schneller von A nach B kommt man mit den Muni Bussen oder per Rad.

San Francisco Skyline

San Francisco Skyline

#3: Die Seehunde von Fisherman’s Wharf
Die Fisherman’s Wharf ist neben der Golden Gate Bridge und Alcatraz der Touristenmagnet der Stadt. Vor allem die Seehunde, die sich im Hafen angesiedelt haben, sind eine wirkliche Attraktion.

Lower Haight

Lower Haight

#4: Ein Blick über die Stadt
Vom Coit Tower auf dem Telegraph Hill hat man den besten Blick über die Stadt. San Francisco ist nicht nur die windy city sondern auch die foggy city. Die heiße Luft aus dem Landesinneren kollidiert mit der feuchten Meeresluft und tadaa, da haben wir ihn, den Nebel. Er gehört aber zu San Francisco, wie der Whiskey in den Irish Coffee und sollte einem auf keinen Fall die Laune trüben.

#5: Lower Haight
Ein Stadtviertel, dem ihr unbedingt einen Besuch abstatten solltet. Am besten startet ihr den Tag dort mit einem Frühstück in Kate’s Kitchen. Das cremigste und frischeste Eis der Stadt bekommt man bei Smitten Ice Cream - jede Portion wird on demand zubereitet. Das Viertel Lower Haight (oder auch Haight Fillmore) bietet eine bunte Mischung aus kleinen Galerien, Bars, Restaurants und Cafés. Es ist auch der ideale Ausgangspunkt für den Besuch der legendären Hayes Street - dort kann man einen Abstecher in die 1970er Jahre machen und sich treiben lassen.

#6 Ein Irish Coffee im Buena Vista Café
Im Buena Vista Café, welches 1916 seine Pforten öffnete, wurde 1952 der erste Irish Coffee in den Vereinigten Staaten serviert. Dieses Café ist bestimmt kein Geheimtipp, trotzdem sollte man sich einen Besuch mit dem obligatorischen Irish Coffee nicht entgehen lassen.

Um einen guten Irish Coffee zu trinken, muss man aber nicht nach San Francisco, das könnt ihr auch zu Hause. Und das Rezept dafür bekommt ihr von uns.

 

Zutaten für einen Irish Coffee
1 Verlängerter
2 Stück Würfelzucker
2 cl Whiskey
2 EL geschlagenes QimiQ Whip

Zubereitung:
Den Kaffee in ein vorgewärmtes Glas füllen und den Würfelzucker auflösen. Den Whiskey hinzufügen und das ganze mit luftig aufgeschlagenem QimiQ Whip toppen. Heiß genießen und einen alten Schlager vor sich hin summen. All the leaves are brown…

Irish Coffee mit QimiQ

Irish Coffee mit QimiQ

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