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Heinz, Joachim und Tim - 3 Top Chefs, die wir lieben!

Vor zwei Wochen hat 'The World's 50 best Restaurants' ihr neuestes Ranking herausgebracht und wieder einmal sind Österreich und Deutschland stark vertreten! Die Liste dient dazu, einen 'Snapshot' der verschiedenen Geschmäcker von Industrie-Experten der Welt zu sammeln und dadurch ein Ranking aller Restaurants zu erstellen. Natürlich ist diese Liste nur ein Vorschlag. Geschmäcker differenzieren von Mensch zu Mensch, genauso wie das Ambiente dem einen gefällt und dem anderen nicht. 

Für euch haben wir die besten Restaurants gesammelt, auf die wir alle mächtig stolz sind! Hier geht's zur Liste:

Heinz Reitbauer - Steirereck - Nummer 10

Heinz Reitbauer (c) The world's 50 best restaurants

Heinz Reitbauer (c) The world's 50 best restaurants

Forono Rübe mit Duftrosen, Waldpilzen & Ringlotten (c) Steirereck

Forono Rübe mit Duftrosen, Waldpilzen & Ringlotten (c) Steirereck

Zeitgenössische österreichische Küche in einem ebenso hochmodernen Ambiente
— The World's 50 best Restaurants

Um was geht's?
Das Steirereck, was kann man noch dazu sagen? Seit Generationen von der gleichen Familie geführt und einem Hang zur steirischen Küche. Unter der Leitung von Chef Heinz Reitbauer erreichte die Küche ungeahnte Höhen.

Die 'Signature Dishes'
Heinz Reitbauers Gerichte erkennt man sofort. Bestehend aus kulinarischem Theater, präziser Technik und offensichtlicher Ehrfurcht vor regionalen Zutaten. 'The World's 50 best Restaurants' empfiehlt den Saibling, der am Tisch in heißem Bienenwachs gekocht wird. Dazu werden gelbe Karotte, Pollen und Sauerrahm serviert. Am besten einfach selber hinschauen und sich verwöhnen lassen!

Joachim Wissler - Vendôme - Nummer 47

Joachim Wissler (c) The World's 50 best Restaurants

Joachim Wissler (c) The World's 50 best Restaurants

Avant-garde chef pushes boundaries of German cooking
— The World's 50 best Restaurants
Langoustine & Walbeck Spargel (c) Vendôme 

Langoustine & Walbeck Spargel (c) Vendôme 

Um was geht's?
Joachim Wissler dekoriert mit 3 Michelin Sternen kocht schon mehr als ein Jahrzehnt auf einem Hauben-Niveau das viele nicht nachmachen können.

Die 'Signature Dishes'
Regionale Favoriten und lang vergessene Zutaten werden in vorzüglichen Gerichten, wie zum Beispiel im Gänseleber Schneeball mit Trüffel-Schaum und Tamarillo weiterverarbeitet. Man erkennt asiatische und französische Einflüsse, wie im Coquilles Saint Jacques, der mit eingelegte Gurken, Wasabi-Avocado-Püree und Shiso-Dashi begleitet wird. 

Tim Raue - Restaurant Tim Raue - Nummer 48

Tim Raue (c) The World's 50 best Restaurants

Tim Raue (c) The World's 50 best Restaurants

Wasabi Langustine (c) Restaurant Tim Raue

Wasabi Langustine (c) Restaurant
Tim Raue

Kreative Fusion Küche, die keine Angst vor kühnen asiatischen Aromen hat.
— The World's 50 best Restaurants

Um was geht's?
Eigentlich wollte Tim Raue ja Architekt werden, zum Glück entschied er sich für eine Kochlehre! Ein kreativer Kopf der es liebt verschiedenste Aromen zu kombinieren und seinen Gast zu überraschen.

Die 'Signature Dishes'
Eine interessante Fusion-Küche die aufpasst keine Aromen zu verlieren oder zu übertönen. Tim Raue ist fasziniert von der asiatischen Küche, lässt sich oft dort inspirieren und erweitert sein Wissen. Sein Kennzeichen ist die Kombination aus typisch asiatischen und westlichen Zutaten, die mit verschieden Techniken angerichtet werden.

Die ganze Top 50 Liste
Es gibt noch andere kreative Köpfe auf der Liste, die von Lima, Peru bis hin zu Indien sesshaft sind. Sensationelle Gerichte und Konzepte werden hier präsentiert, definitiv für alle Schlemmer ein Muss zum Lesen! 

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Gasthof Post in Peilstein

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Gasthof Post in Peilstein

Versteckt in Peilstein im schönen Mühlviertel befindet sich mein absolutes Lieblingsrestaurant: der Gasthof Post. Die gemütliche Atmosphäre und die ausgezeichnete Küche überzeugen mich jedes Mal aufs Neue.

Das sensationelle Beef Tartar

Das sensationelle Beef Tartar

Tradition & Kulinarik
Der Familienbetrieb legt großen Wert auf Frische und Qualität. Produkte aus der Region sowie saisonale Gerichte sind Nicole und Johannes Doneus wichtig. Die junge Chefin und ihr Vater sind das Dreamteam in der Küche während Johannes und Nicoles Mutter die Gäste im Service verwöhnen. Die Speisekarte besteht aus traditioneller österreichischer Küche gepaart mit internationalen Köstlichkeiten und lässt so keinen Wunsch offen. Besonders gerne mag ich die vielfältigen Vorspeisen. Von der traditionellen Frittatensuppe bis zum getrüffelten Carpaccio vom Weideochsen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Am allerliebsten jedoch esse ich Beef Tatar. Ich habe es schon in vielen Restaurants auf verschiedenste Weise serviert bekommen, doch nirgends war es bisher annähernd so gut wie in der Post.

Post Pfandl mit Kräuterbutter, Gemüe und Kroketten

Post Pfandl mit Kräuterbutter, Gemüe und Kroketten

Liebe zum Detail
Man merkt Nicoles Leidenschaft für gutes Essen sofort. Ansprechend und liebevoll garnierte Speisen mit selbst eingelegten schwarzen Nüssen oder Kräutern und Blüten aus dem Garten werden serviert. Ob ein saftiges Steak mit Speckbohnen, selbstgemachte Pasta auf cremigen Waldpilzen oder das originale Post Pfandl mit Kräuterbutter und knackigem Gemüse - die Auswahl fällt schwer bei den vielen Köstlichkeiten. Die Chefin des Hauses ist jedoch auch besonders berühmt für ihre atemberaubenden Dessertkreationen. Ein luftiges Graumohnmousse, hausgemachte Sorbets, Créme Brûleé oder Panna Cotta mit Himbeerspiegel - jeder Bissen der stilvoll angerichteten Nachspeisen ist ein Genuss sowohl für Gaumen als auch Auge.

Panna Cotta mit Himbeerspiegel und selbsgemachtem Vanilleeis

Panna Cotta mit Himbeerspiegel und selbsgemachtem Vanilleeis

Der urige Weinkeller

Der urige Weinkeller

Die tradtionelle Gaststube

Die tradtionelle Gaststube

Mühlviertler Gemütlichkeit
Im ganzen Haus herrscht ein stimmiges Ambiente und man fühlt sich als Gast sofort wohl. Die gemütliche Holzeinrichtung, bunte Glasfenster und liebevolle Details runden das Gesamtbild der traditionellen Gaststube und des Restaurants ab. Außerdem gibt es einen urigen Weinkeller mit einer großen Auswahl an österreichischen und internationalen Weinen sowie eine große Terrasse, die an lauen Sommerabenden zum Genießen und Verweilen einlädt. Der Gasthof Post bietet auch Zimmer, unter anderem sogar Biozimmer, an und so kann man Urlaub im schönen Mühlviertel machen und am hauseigenen Pool entspannen oder die Natur erkunden.

Gasthof Post - Nicole Doneus
Stifterstraße 6
A-4153 Peilstein i.M.
www.gasthofpost-peilstein.at

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Restaurants, wo man sich nicht anpatzen darf, sind langweilig!

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Restaurants, wo man sich nicht anpatzen darf, sind langweilig!

Billig einkaufen kann jeder, das ist keine Kunst, aber eine gute Rindsuppe kochen? Luis Absmann über Geschmack, Wohlbefinden und die Verbindung von Gastronomie und Landwirtschaft.

Luis, wolltest du immer schon ein Restaurant aufmachen?
Ein wenig schon. Großteils sind mein Bruder und ich in der Weissen aufgewachsen. Eine Gastronomie verbunden mit einer Brauerei, da hat man automatisch sehr viel lernen können und dort habe ich meine Liebe zum Kochen entdeckt.

Die Weisse ist Österreichs älteste Weißbier-Brauerei. Die Weiße befindet sich in dem Salzburger Stadtteil Schallmoos und ist ein Treffpunkt für jeden, der liebevoll gebrautes Bier genießen will. Ein Wirtshaus mit urbanen Charme und deftiger Hausmannskost.‘

Luis Absmann Fuxn Wirt & Genießer

Luis Absmann Fuxn Wirt & Genießer

War Gastronomie immer ein Teil deines Lebens?
Ich war auf der Tourismusschule und habe hinterher eine Metzgerlehre absolviert. Danach fühlte ich mich aber irgendwie gefangen. Ich machte mich also auf nach Wien und begann ein Studium, was aber weniger erwähnenswert ist (lacht). Stattdessen habe ich mich als Sommelier ausbilden lassen und das hat wieder die Liebe zur Gastro erweckt. Mein Vater bekam dann ein einmaliges Angebot: die Fuxn zu übernehmen.

Der gemütliche Gastgarten

Der gemütliche Gastgarten

Kanntest du das Gebäude?
Ja, natürlich. Ein 450 Jahre alter Bauernhof mitten in Schallmoos. Wir mussten einiges tun, vor allem hatten wir große Pläne für die verschiedenen Räume. Vier Schanken werden nun bewirtschaftet und wir haben eine super konstruierte Küche eingebaut. Wir haben jetzt 320 Sitzplätze innen und ca. 380 Sitzplätze die es im Gastgarten zu bewirten gilt.

Was war das Wichtigste für das Restaurant? Der Gedanke dahinter?
Natürlich war der wichtigste Gedanke regionale Landwirtschaft und Gastronomie zu vereinen, was einem jedoch nicht so leicht gemacht wird durch die derzeitige Politik.

…also war regional und saisonal an vorderster Front?
Ja, wir haben auch ein Zeichen gesetzt im Sinne von Saisonalität. Es muss nicht immer alles zur Verfügung stehen. Man kann sich auch einschränken und trotzdem gutes Essen auf den Tisch stellen. Durch unseren Metzger und unsere Partner schaffen wir es regional zu bleiben und pflegen so den Bezug zur Landwirtschaft.

Wie siehst du den Großhandel in der Gastro?
Uns ist es wichtig, dass wir nicht nur billige Produkte über Hogast und Co. beziehen. Das ist keine große Kunst. Die Kunst besteht darin, ‚richtig‘ einzukaufen, denn hier beginnt die Qualität, die der Gast am Teller serviert bekommt. Das macht unseren Erfolg aus. Unser Küchenchef sagt, mit den Produkten die ihm zur Verfügung stehen, könnte er in jedem Haubenlokal arbeiten. Man muss nur wissen, wie man damit umgeht und wie man sie verarbeitet.

Das Blunzentörtchen auf Erdäpfelpüree mit Tomatensalat & Biersaftl

Das Blunzentörtchen auf Erdäpfelpüree mit Tomatensalat & Biersaftl

…das heißt, billige Produkte kommen bei euch nicht auf den Tisch?
Je billiger man einkauft, desto geringer ist die Haltbarkeit. Das Produkt wird schnell schlecht und man produziert mehr Abfall. Das passiert mit frischen Produkten nicht. Es ist für uns und den Gast viel rentabler frisch zu kochen.

Salzburger Fuxn-Stelze (für den sehr großen Hunger oder für 2 Personen) mit Senf, Kren, Gurkerl, Pfefferoni & knusprigem Loidl Bauernbrot

Salzburger Fuxn-Stelze (für den sehr großen Hunger oder für 2 Personen) mit Senf, Kren, Gurkerl, Pfefferoni & knusprigem Loidl Bauernbrot

Was ist dein Lieblingsgericht auf der Karte?
Puh, das ist ganz schwierig (lacht). Wir haben immer wieder neue Gerichte und Produkte die wir ausprobieren, die ich alle sehr gern mag. Der Klassiker ist halt die Stelze. Wir garen sie über Nacht und dann à la Minute in den Ofen, dadurch wird die Kruste so perfekt. Das schaffen wir nur, weil wir dem Fleisch genügend Zeit zum Reifen geben. Gute Produkte brauchen Zeit. Ähnlich wie im Schweizer Haus, nur anders, ich sag jetzt nicht besser (lacht).

Gibt es noch andere Klassiker auf der Karte?
Das Reisfleisch, sehr ‚Old School‘. Viele Leute haben es nicht mehr in Erinnerung, aber wir wollen es wieder aufleben lassen. Wir machen es nicht im klassischen Sinn, sondern verwenden frische Schulter vom Schwein und machen daraus Gulasch, rühren es mit Risottoreis an und verfeinern es mit Parmesan. Ich würde sagen, es ist eines unserer ‚Signature Dishes‘.

Wenn wir schon übers Essen reden, hast du eine Schwäche für Süßes? Gibt es da etwas ganz Besonderes?
Den Apfelstrudel meiner Oma. Nicht im Blätterteig, sondern im Mürbteig, ganz wichtig! Das kann aber nur die Oma machen, wie auch Kaiserschmarrn oder Palatschinken. Die einfachen Sachen sind mir am liebsten.  

Topfenknödel mit saisonalem Fruchtröster

Topfenknödel mit saisonalem Fruchtröster

Gibt es etwas, das in einer guten Küche nicht fehlen darf?
Oh, das ist leicht. In Österreich ist es die Rindsuppe. Wir kochen sehr viel mit der Rindsuppe. Sie ist die Basis vieler unserer Gerichte. Wir kochen prinzipiell alles ohne Geschmacksverstärker, so richtig ‚Old School‘, mit einem modernen Touch.

…und was darf bei einem Restaurant nicht fehlen?
Die Vielseitigkeit ist für mich generell das Wichtigste. Wir bieten ja nicht nur Haubenküche an, sondern sind ein Wirtshaus. Bei uns ist jeder willkommen. Wir freuen uns über jeden Gast.

Wie siehst du die Salzburger Gastro-Szene? Hat sich da in den letzten Jahren viel verändert?
In den letzten 2 Jahren hat sich viel getan, sowohl positiv als auch negativ. Das ist in Salzburg aber die Norm, denn man muss groß denken. Wir sind auch kein kleiner Betrieb, aber wir versuchen bodenständig zu bleiben. Die Salzburger gehen aber gerne ins gleiche Beisel, Gewohnheitstiere also, daher ist es schwer sie von etwas Neuem zu Überzeugen.

Viele Sprüche und Zitate zieren die Wände, einer davon ist dieser

Viele Sprüche und Zitate zieren die Wände, einer davon ist dieser

Aber von vegetarisch und vegan haben sie sich überzeugen lassen, wie siehst du den Trend?
Er wird immer größer, da haben wir auch Gerichte übernehmen müssen. Vegan, Tofu und Co. sind schön, machen aber keinen Sinn. Wenn man kochen kann und das gelernt hat, ist das ein ganz ein großer Einschnitt, da wäre meine ganze Küche aufgeschmissen. Fleisch wird halt oft unterschätzt.

…und ihr wollt es wieder zelebrieren? ‚Back to the Roots‘ also?
Wir machen einen ‚Rein-Stammtisch‘ mit ganz interessanten Leuten, das heißt wir kochen nur in der Rein – ‚Nose to Tail‘, von der Schnauze bis zum Schwanz. Mit super Köchen und spitzen Sommeliers, wo wir wieder zurückgehen, wie es früher war. Es muss nicht immer Filet sein, das ist langweilig. Es geht auch um den Respekt für das Tier, nicht wie in Amerika, wo die besten Teile filetiert und der Rest einfach faschiert wird.

Reisfleisch Feinstes Schultergulasch im crèmigen Risotto & grünem Salat

Reisfleisch Feinstes Schultergulasch im crèmigen Risotto & grünem Salat

Ich schätze in den USA bist du kulinarisch nicht überrascht worden, wo war es also das letzte Mal?
Auf hohen Niveau war es ganz eindeutig das Ikarus mit Witzigman, es war extrem gut, von der Darbietung der Küche, bis hin zum Geschmack. Aber im einfachen Stil, wo man öfters hingeht, dann das Strobl Stüberl. Bis 3 in der Früh gibt es Schnecken und Beef Tartar, großartig. So Kleinigkeiten entzücken mich immer wieder. Wichtig ist für mich, dass es schmeckt und gut gekocht ist.

Fuxn Bier

Fuxn Bier

In Österreich ist Bier das oberste Gesetz, wo kommt eurer Bier her?
Salzburg und Bier gehören einfach zusammen. Wein ist nicht so der Mittelpunkt, obwohl ich sehr weinaffin bin. Wir haben sehr gute Weine auf unserer Karte, aber es ist halt wichtig in Österreich, dass man Bier trinkt und gutes Bier anbieten kann. Wir haben nicht nur Salzburger Biere auf unserer Karte, wie zum Beispiel unser Haus Bier ‚Fuxn‘ vom Gusswerk in Hof, sondern auch Belgische Biere, also Craft Beers.

Beim Bier seid ihr also international unterwegs, wie sieht es da mit euren Produkten aus. Wo kommen die her?
Viel von unserem Metzger, Hauer aus Lochen. Den kann ich 7 Tage die Woche besuchen. Er ist einer der wichtigsten Partner von uns. Sie sind auch ein Familienbetrieb, arbeiten sehr hart, was ich sehr wertschätzen kann. Ganz fleißige Jungs und Mädls. Wir haben auch unsere eigene Rinderzucht. Mit unserem Cousin züchten wir Limousin und Pinzgauer Fleckvieh. Wir betreiben Mutterkuhhaltung.

…eine Kombination von Gastronomie und Landwirtschaft also?
Ja auf jeden Fall! Wir benutzen zum Beispiel unsere Treber zum Füttern unserer Tiere. So entsteht wieder ein Kreislauf zwischen Gastronomie und Landwirtschaft. Wir gehen einen ganz anderen Weg mit dem Fleisch.

Alles aus der Region Salzburg?
Ja, das Gemüse kommt vom Springer aus Wals. Der Fisch vom Grüll aus Grödig. Beides Familienbetriebe mit fantastischen Produkten. Mit Spezialisten arbeiten wir auch beim Käse zusammen. Wir versuchen sehr viel selber zu machen, wie mit unserem Wein. Dieses Jahr haben wir unseren eigenen Weißwein und Rotwein gemacht.

Luis in action

Luis in action

Man kann also meinen, dass Salzburg dir sehr am Herzen liegt, gibt es auch einen Lieblingsplatz von dir?
Boah, in Salzburg muss ich halt sagen die Fuxn. Da bin ich jeden Tag, wenn ich das nicht sagen würde, würde ich verzweifeln. Aber sonst natürlich Leopoldskron, wo ich herkomme, oder Mondsee – meine zweite Heimat.

Gibt es für dich einen Unterschied zwischen Haubenküche und Hausmannskost?
In der Haubenküche habe ich mich nie so wohlgefühlt. Eine Küche, wo man sich nicht so verhalten kann wie man selbst eigentlich ist, find ich kontraproduktiv. Das geht in einem Wirtshaus besser.

Woran liegt das?
In einem Haubenlokal muss man darauf achten wie man sitzt oder welche Gabel man jetzt verwenden muss. Vor allem ist man in konstanter Panik sich anzupatzen, da finde ich, wird man nicht locker.

Beef Tatare mit geröstetem Schwarzbrot, Salzbutter, Kapern & roten Zwiebeln

Beef Tatare mit geröstetem Schwarzbrot, Salzbutter, Kapern & roten Zwiebeln

Wie schaut für dich ein perfekter Abend in einem Restaurant aus?
Hab ich wahrscheinlich selten erlebt. Es war sicher nicht in einer Sternen oder Haubenküche, sondern eher in einem Beisl. Da wo man sich wohlfühlt, ohne sich verstellen zu müssen.

Luis Absmann, Fuxn Wirt und Genießer. Ein ‚Die-Hard-Fan‘ von Oma’s Apfelstrudel und ein waschechter Karnivore. Fazit: Die beste Stelze beim lustigsten Wirt Salzburgs ist ein absoluter Muss.

Fuxn GmbH & Co KG
Salzburger Volkswirtschaft
Vogelweider Straße 28
5020 Salzburg

Tel.: +43 662 265514
Mail: 
info@fuxn.at

 

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OBAUER IN WERFEN

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OBAUER IN WERFEN

Wenn man kulinarisch wissen will, wo man daheim ist und was in der Welt los ist, muss man unbedingt zu Karl und Rudi Obauer nach Werfen fahren. Mit Hauben und Sternen hochdekoriert, kochen sie seit über 20 Jahren auf einem Level, den man nur mit dem Wort „Weltklasse“ umschreiben kann. Lange bevor die „Alpine Küche“ in aller Munde war, haben sie schon „alpin“ gekocht. Authentische Küche „at its best“. Die Obauers geben keine Trends vor, sie sind Trend.  Wahre Veredler, mehr braucht es nicht, um die Küche der Werfener Brüder zu beschreiben. Wer Zeit hat, sollte unbedingt bei den Obauers übernachten. Hier wird wohl das beste Frühstück zwischen Neusiedlersee und Bodensee serviert.

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ESSZIMMER, SALZBURG MÜLLN

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ESSZIMMER, SALZBURG MÜLLN

Esszimmer. Der Name ist Programm und hat mit Andreas Kaiblinger einen der besten Köche Österreichs am Herd. Ehrlich, unkompliziert, ohne Schnickschnack kocht Kaiblinger hier auf Weltniveau. Ein Küchenchef der nicht sich, sondern seine Produkte in den Vordergrund stellt. Essen das wir einfach mögen. Nicht umsonst hat Kaiblinger das Esszimmer zum besten Restaurant in Salzburg-Stadt gekocht. Er ist einfach ein Meister seiner Zunft. Wenn ihm Zeit bleibt, dann kümmert er sich noch um seinen ziemlich lässigen Kulinarik-Blog essenlieben.com. Für das Esszimmer gibt es eine ziemlich simple Formel: Anrufen, reservieren, hingehen, genießen!

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M32, SALZBURG, MÖNCHSBERG

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M32, SALZBURG, MÖNCHSBERG

Bester Sound: Smells Like Teen Spirit. Bestes Bier: Falkenbräu. Beste Location: M32 am Mönchsberg. Wir sind gerne dort oben im 32er. Die Location ist eine Sensation, die Aussicht Extraklasse. Und das Essen? Nirgendwo haben wir jemals ein besseres Kotelett vom Mangalitza-Schwein gegessen als im M32. Dass im Sommer Äsche serviert wird, ist sowieso ein Klassiker. Ein Fisch, den wir seit unserer Jugendzeit in der Isel fangen und der sowieso viel zu selten auf heimischen Speisenkarten zu finden ist. Schon alleine dafür gehört Schellhorn & Fritzenwaller Lob, Lob, Lob. Salzburg zu sehen, ohne im M32 zu Essen, läuft unter der Rubrik „Geht gar nicht!“.

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FÜRBERG, SANKT GILGEN, WOLFGANGSEE

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FÜRBERG, SANKT GILGEN, WOLFGANGSEE

Bilder © Fürberg

Bilder © Fürberg

Beim Fürberg können wir es ganz kurz machen. Wenn du den besten Fisch im gesamten Salzkammergut genießen möchtest, musst du bei Karin und Bernhard Ebner im Fürberg einkehren. Bernhard Ebner fährt jeden Morgen auf den See und sorgt so für ein fangfrisches, kulinarisches Highlight. Reinanke, Seesaibling, Hecht, Forelle, Qualität pur aus der eigenen Fischerei. Und am Herd steht mit Karin Ebner wohl einer der besten Köchinnen in der Region. Dass die Ebners mit dem Fürberg auch noch die coolste Location am See besitzen, sei nur nebenbei erwähnt. Wenn sich Fischers Fritz ein Restaurant wünschen würde, würde es wohl wie das Fürberg aussehen.

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BRUNNWIRT, FUSCHL  AM  SEE

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BRUNNWIRT, FUSCHL AM SEE

Bilder © Brunnwirt

Bilder © Brunnwirt

Johannes Brandstätter führt zusammen mit seiner Frau den Brunnwirt in Fuschl am See. Sie kümmert sich liebevoll ums Service und er kocht. Und wie er kocht. Schnörkellos, kreativ. Wir genossen Waller, Lamm und zum Dessert ein feines Fichteneis. Wenn es schmeckt, dann schmeckt es, so einfach lässt sich der Grund für unsere immer wiederkehrende Besuche zusammenfassen. Perfekt zubereitetes Essen, geniales Service, Terrasse direkt am See und urige Stuben. Mehr braucht man nicht zu sagen. Da fühlen wir uns wohl!

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